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Ratgeber · 31. Juli 2026

Beleuchtung und Akustik am Dartautomaten richtig planen

Dartbereich professionell beleuchten und akustisch integrieren: blendfreies Licht, Schatten, Displays, Signaltöne, Raumwirkung und Nachbarschaft.

Gute Spielbarkeit entsteht durch gleichmäßiges Licht und eine Akustik, die zum Betrieb passt. Zu hell, zu dunkel oder zu laut kann die Nutzung gleichermaßen stören.

DDV-Wettkampforientierung
Mindestens 400 Lux am Steeldart-Board
Licht
Gleichmäßig und blendfrei, keine harten Schatten
Akustik
Geräteton an Raumgröße und Tageszeit anpassen
Praxis
Einstellungen während realer Stoßzeiten testen

Board und Wurfbereich getrennt betrachten

Das Board benötigt eine klare Ausleuchtung, während die Person an der Abwurflinie nicht geblendet werden darf. Einzelne harte Strahler erzeugen Schatten durch Pfeile und Hand.

Ringförmige oder symmetrische Systeme können gleichmäßiger wirken, sofern sie fachgerecht montiert sind.

Displays und Raumlicht abstimmen

Elektronische Displays verlieren bei direkter Spiegelung an Lesbarkeit. Sehr dunkle Umgebung erhöht dagegen den Kontrast zur Anzeige und kann anstrengend sein.

Eine abgestimmte Kombination aus Grundlicht, Boardlicht und Anzeigehelligkeit ist meist besser als maximale Helligkeit.

Signaltöne als Teil des Betriebskonzepts

Automatische Ansagen und Treffergeräusche unterstützen das Spiel, können aber Gespräche und Musik überlagern. Lautstärkeprofile sollten zu Tageszeit und Publikum passen.

Bei Wohnnutzung im Gebäude oder sensibler Nachbarschaft ist die gesamte Geräuschwirkung des Bereichs zu prüfen.

Regelmäßig nachjustieren

Leuchtmittel altern, Möbel werden umgestellt und saisonales Licht verändert die Wahrnehmung. Eine kurze Prüfung aus der tatsächlichen Wurfposition zeigt Probleme früh.

Auch Gästefeedback ist sinnvoll, sofern Sicherheit und Regelanforderungen nicht unterschritten werden.

Offizielle Quellen und fachliche Orientierung

Stand der fachlichen Prüfung: 31.07.2026. Recht, technische Verfahren und Verbandsregeln können sich ändern. Der Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung oder verbindliche Behördenauskunft.

Klar beantwortet

Fragen zum Thema

Wie hell muss ein Dartboard sein?

Die DDV-Sportordnung nennt für Wettkämpfe mindestens 400 Lux und eine blendfreie Ausleuchtung. Für Freizeitbetriebe sollte die konkrete Situation fachgerecht geprüft werden.

Sind LED-Surrounds erlaubt?

Die DDV-Sportordnung lässt anerkannte LED-Systeme zu, wenn die Lichtkriterien erfüllt werden. Für den konkreten Wettbewerb gelten die aktuellen Verbandsregeln.

Kann man die Töne eines Dartautomaten abschalten?

Das hängt vom Modell ab. Änderungen sollten nur im vorgesehenen Einstellbereich und unter Beachtung von Bedienbarkeit und Vertrag erfolgen.

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