Die entscheidende Frage lautet nicht nur, ob ein Gerät angeschafft werden muss. Wichtig ist, welche Leistungen, Pflichten und Abrechnungsregeln im gewählten Modell enthalten sind.
Kauf, Miete oder Aufstellmodell unterscheiden
Beim Kauf trägt der Betrieb Anschaffung, Technikrisiko und laufende Organisation selbst. Miet- und Aufstellmodelle verteilen Kosten und Aufgaben anders.
Ein vermeintlich kostenloses Gerät ist nur dann wirtschaftlich, wenn Abrechnung, Wartung, Laufzeit und Zuständigkeiten transparent geregelt sind.
- Anschaffung oder Bereitstellung
- Lieferung und Installation
- Wartung und Reparatur
- Abrechnung und Beteiligung
- Rückgabe oder Gerätewechsel
Laufende Nebenkosten realistisch betrachten
Stromverbrauch, Stellfläche, mögliche Umbauten und der organisatorische Aufwand gehören zur Gesamtbetrachtung.
Auch Ausfallzeiten oder ungeklärte Zuständigkeiten können indirekte Kosten verursachen. Deshalb sollte der Serviceprozess Teil der Kalkulation sein.
Abrechnungsbasis schriftlich festlegen
Begriffe wie 50|50 reichen allein nicht aus. Der Vertrag sollte erklären, welche Basis geteilt wird, welche Abzüge zulässig sind und wann die Abrechnung erfolgt.
Betreiber sollten jede Abrechnung nachvollziehen können und Zugang zu den vereinbarten Nachweisen erhalten.
Mit Szenarien statt Umsatzversprechen arbeiten
Eine seriöse Planung berücksichtigt Besucherfrequenz, Aufenthaltsdauer, Geräteart und Positionierung.
Pauschale Umsatzgarantien ohne Standortdaten sind kein belastbarer Entscheidungsmaßstab.
